Wie ausgewählt wird
Auf dieser Seite werden Produkte empfohlen und über Affiliate-Links zu Amazon verlinkt. Damit Sie einordnen können, was diese Empfehlungen wert sind, steht hier, wie sie zustande kommen und wo ihre Grenzen liegen.
Was hier nicht passiert
Es wird nichts getestet. Ein Düngerversuch, der etwas aussagt, braucht Parallelflächen, gleiche Böden, gleiche Witterung und mehrere Jahre. Das leistet hier niemand, und deshalb steht auf dieser Seite kein Testsiegel, keine Note und kein Wort wie Testsieger. Wer so etwas ohne Versuchsaufbau vergibt, erfindet es.
Es gibt keine Ranglisten. Kein Dünger ist der beste, weil die Frage immer lautet: für welche Pflanze, zu welcher Jahreszeit, auf welchem Boden. Ein Herbstrasendünger ist im April das falsche Produkt, obwohl er gut ist. Deshalb stehen die Produkte nach Einsatzzweck sortiert, nicht nach Platzierung.
Es wird keine Wirkung versprochen, die niemand einhalten kann. Kein Produkt verdoppelt die Ernte. Was ein Dünger tut, ist Nährstoffe liefern, und was daraus wird, entscheiden Boden, Wasser, Licht und Sorte mit.
Wonach ausgewählt wird
Die Auswahl folgt drei nachprüfbaren Kriterien.
Die Deklaration. Die Düngemittelverordnung schreibt vor, dass Nährstoffgehalte auf der Packung stehen. Diese Angaben sind der Ausgangspunkt, weil sie nachprüfbar sind, im Gegensatz zu allem, was sonst auf einer Verpackung steht. Produkte, deren Gehalte sich nicht ermitteln lassen, kommen nicht in die Auswahl.
Die Aufwandmenge im Verhältnis zur Packung. Ein Sack, der für 200 Quadratmeter reicht, ist etwas anderes als einer für 500, auch wenn beide zehn Kilo wiegen. Deshalb steht diese Rechnung bei jedem Produkt dabei, und deshalb sagt der reine Packungspreis so wenig.
Der Einsatzzweck. Jedes empfohlene Produkt deckt einen bestimmten Fall ab: Frühjahr oder Herbst, Kübel oder Beet, mineralisch oder organisch. Gibt es für einen Fall nichts Passendes, steht dort auch nichts.
Warum bei jedem Produkt steht, was dagegen spricht
Zu jedem Produkt gehört eine Liste unter der Überschrift "Zu beachten". Sie ist nicht die Pflichtübung, die eine Empfehlung glaubwürdiger aussehen lässt, sondern der eigentliche Punkt.
Ein Dünger, der für Ihren Fall nicht passt, kostet Sie Geld und im schlimmsten Fall die Pflanze. Bei einem mineralischen Volldünger im Moorbeet ist das keine Geschmacksfrage, sondern ein Schaden. Deshalb steht bei jedem Produkt auch, für wen es nicht taugt.
Wenn ein Produkt keine ehrlichen Nachteile hätte, wäre die Liste leer. Sie ist bei keinem leer.
Preise und Verfügbarkeit
Die angezeigten Preise werden zweimal täglich automatisch bei Amazon abgerufen. Neben jedem Preis steht, wann er geholt wurde. Amazon ändert Preise mehrmals am Tag, deshalb ist der angezeigte Wert eine Momentaufnahme und keine Zusage.
Sind die Daten älter als 36 Stunden, verschwindet die Preisangabe, und nur der Link bleibt stehen. Ein fehlender Preis ist uns lieber als ein falscher, der aussieht wie ein geprüftes Angebot.
Womit die Seite finanziert wird
Gartenduenger.de nimmt am Amazon-Partnerprogramm teil. Kaufen Sie über einen der Produktlinks, erhalten wir eine Provision. Für Sie ändert sich der Preis dadurch nicht, die Provision zahlt Amazon aus der eigenen Marge.
Die Provisionshöhe unterscheidet sich je nach Produktkategorie. Sie spielt bei der Auswahl keine Rolle, und das lässt sich an einer Stelle auch nachprüfen: Die Hausmittel-Seiten, auf denen Kaffeesatz, Eierschalen und Brennnesseljauche behandelt werden, tragen bewusst keine Produktlinks. Es sind die meistgelesenen Seiten dieses Angebots, und sie verdienen nichts. Wer nach Provision optimieren wollte, würde genau dort Werbung setzen.
Alle Affiliate-Links sind als solche gekennzeichnet, technisch mit rel="sponsored" und sichtbar durch den aufklappbaren Hinweis über jedem Produktabschnitt.
Wenn etwas falsch ist
Nährstoffangaben ändern sich, wenn Hersteller ihre Rezepturen umstellen, und Fehler passieren auch bei sorgfältiger Arbeit. Wenn Ihnen eine Angabe auffällt, die nicht stimmt, schreiben Sie uns über die Adresse im Impressum. Korrekturen werden eingearbeitet und nicht stillschweigend, sondern mit geändertem Datum.
Und der wichtigste Hinweis zum Schluss: Keine dieser Empfehlungen ersetzt eine Bodenuntersuchung. Wer wissen will, was seinem Boden tatsächlich fehlt, lässt eine Probe untersuchen. Das kostet wenige Euro und ist jeder Empfehlung überlegen, auch dieser.